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News

Achtung: Trojaner "Locky" Verschlüsselt Alle Ihre Daten

21.02.16

Bereits seit Anfang vergangener Woche ist einer neuer Schädling im Umlauf und dieser verbreitet sich rasant mit über 5000 Infektionen pro Stunde!

Nur ein weiterer Trojaner? Nein!

Ist Locky nur ein weiterer Schädling, ein Trojaner von vielen? Nein, denn Locky verschlüsselt alle Ihre Daten auf Ihrem Computer, greift auf Ihr Netzwerk zu um sich darüber zu verbreiten und macht sich an Daten auf Ihren Cloud Speichern zu schaffen. Wenn alles verschlüsselt ist werden Sie in perfektem Deutsch auf Ihre Situation aufmerksam gemacht und anschließend wird ein Lösegeld von Ihnen erpresst.

Auch Frauenhofer Institut betroffen

Natürlich passiert so etwas immer nur anderen, oder doch nicht? Selbst an einem der zentralen Server im Frauenhofer Institut konnte sich der Trojaner zu schaffen machen und hat die Daten dort verschlüsselt. Auch mehrere deutsche Krankenhäuser sind bereits davon betroffen.

Locky infiziert Systeme per Mail

Die häufigste Form der Infektion findet aktuell per Mail statt. Hier werden Office Dokumente mit Makros versehen die Infektionen auslösen. Diese verseuchten Dokumente werden meist bei erfundenen Rechnungen angehängt. Sie sollten daher keine Mails und vor allem nicht deren Anhänge öffnen wenn es sich um Rechnungen oder Mahnungen handelt mit denen Sie nicht rechnen!

Antiviren-Software findet Locky nicht immer

Viele Antivirusprogramme entdecken Locky nicht immer zuverlässig. Allerdings gibt es ein Tool von Malewarebytes
Anti-Ransomware Tool das den Schädling erkennt sobald dieser anfängt Ihre Daten zu verschlüsseln. Das Tool befindet sich aktuell allerdings noch im Beta-Stadium.

Sichern Sie Ihre Daten noch heute

Die beste Möglichkeit sich vor der Verschlüsselung aller Daten zu schützen ist regelmäßig Backups zu erstellen. Diese sollten auf externen Datenträgern, die nicht angesteckt sind, angelegt werden. Somit werden Ihre Backups im Schadensfall nicht auch noch verschlüsselt. Erstellen Sie sich am besten heute noch eine Datensicherung und überlegen Sie sich Methoden um diese regelmäßig anzulegen.
Ihre Datensicherung ist nur so gut wie die Aktualität Ihres Backups!

 
So können Sie sich schützen:

  • Öffnen Sie keine E-Mails oder Anhänge wenn der Absender Ihnen nicht bekannt ist. Da auch die Identität bekannter Unternehmen oft für Rechnungen etc. missbraucht wird, sollten Sie nur Mails öffnen wenn Sie mit diesen Rechnungen oder Anhängen auch gerechnet haben .
  • Sollten auch nur die geringsten Zweifel an der Echtheit einer Mail bestehen sollten Sie diese löschen
  • Stellen Sie sicher dass Sie über eine Antiviren-Software verfügen und diese auf dem aktuellen Stand ist
  • Halten Sie Ihre Software aktuell, vor allem das Betriebssystem, ihr Office Produkt sowie den Browser und deren Plugins.
  • Deaktivieren Sie die Ausführung von Makrocode in Ihrem Office, oder schalten Sie zumindest die Benachrichtigung vor der Ausführung ein.
  • Sollten Sie den Flash Player nicht unbedingt benötigen, deaktivieren oder löschen Sie diesen. Die meisten aktuellen Seiten verwenden inzwischen HTML5 anstatt dem fehleranfälligen Flash.
  • Vor allem sollten Sie regelmäßig Backups Ihrer wichtigen Daten auf externen Datenträgern anlegen! Wenn Sie über eine aktuelle Sicherung verfügen kann Ihnen selbst bei einer möglichen Infizierung der Erpresser keinen großen Schaden zufügen!

 

Rettung Ihrer Daten nach einer Infektion

Wenn Sie den Trojaner auf frischer Tat ertappen, sollten Sie Ihr System umgehend beenden, am besten sofort die Stromzufuhr unterbrechen. Anschließend sollte das System gründlich auf Viren und andere Schädlinge untersucht werden. Die originalen Daten lassen sich gegebenenfalls mit Datenrettungsprogrammen wie Recuva oder PhotoRec wiederherstellen. Die bereits verschlüsselten Daten sollten Sie trotzdem aufheben, eventuell ist es nach einiger Zeit möglich die Daten zu entschlüsseln.

Sollten Sie Hilfe bei der Datensicherung benötigen oder sich für ein Datensicherungskonzept interessieren dürfen Sie sich gerne bei mir melden. Natürlich helfe ich Ihnen auch im Schadensfall bei der Entfernung des Trojaners und der Schadensbegrenzung durch wiederherstellen der Daten.

 

 

 

 

Internetbetrüger auf EBAY-Kleinanzeigen Versuchen Verkäufer übers Ohr zu Hauen!

15.11.15


Immer wieder tummeln sich Betrüger auf Anzeigemärkten wie z.b Ebay-Kleinanzeigen. Vorallem auf die Verkäufer scheinen die es nun abgesehen zu haben.

Die Masche? Denkbar einfach...
Dem Verkäufer wird Interesse an dem Artikel vorgegaukelt, den Erstkontakt nehmen die Betrüger auch gerne per SMS auf, mit der Bitte auf eine bestimmte E-Mail-Adresse zu antworten.

Für diese ersten paar Wörter reichen die Deutschkenntnisse anscheinend noch aus, bei einer längeren Kommunikation fallen hierbei jedoch erhebliche Defizite auf. Als nächstes wird versucht Vertrauen aufzubauen, wie z.b "Das Tablet ist ein Geschenk für meinen Neffen (sein Geburtstag)..." und bereits gefragt ob es möglich ist diesem "Neffen" den Artikel direkt zuzusenden.

Bereits in der selben E-Mail wird nach der Bezahlmethode "PayPal" gefragt, anbei befindet sich sogar gelegentlich die Vorderseite eines deutschen Personalausweises. Auch die verwendete E-Mail-Adresse lautet auf den selben Namen wie die Person auf dem Ausweis.

In der darauffolgenden E-Mail wird nun nach einem aktzptablen Preis für Artikel + Versandkosten gefragt. Hierbei wird zum ersten Mal erwähnt dass sich der Empfänger, in diesem Fall der Neffe, in England befindet. Genauer gesagt in der Stadt Coventry, dort soll er sein letztes Jahr an der Universität verbringen.

Natürlich bezahlt der vermeintliche Käufer auch die Versandkosten dorthin und hätte nun gerne die PayPal Adresse um die Zahlung durchzuführen. Bereits wenige Minuten nachdem man dem Käufer diese mitgeteilt hat erhält man eine E-Mail von Paypal.

Zumindest sieht es auf den ersten Blick so aus. Wenn man genauer nachschaut versteckt sich in diesem Fall hinter dem Anzeigenamen "PayPal" die E-Mail-Adresse "paypal@seller-protection.com".

Die E-Mail selber sieht nahezu fast identisch, zu den gewohnten Bestätigungsmails von PayPal aus. Bei einer genaueren Betrachtung wird erneut im Text die dubiose E-Mail-Adresse "paypal@seller-protection.com" erwähnt. Im Impressum taucht außerdem eine "PayPal Pte. Ltd mit Sitz in Singapur" auf.

Dies ist zwar korrekt, allerdings enthalten die Orginalen Mails von PayPal die Firmenanschrift vom Sitz in Luxemburg. Zumindest für Kontos die im europäischen Raum erstellt wurden.

Schaut man nun direkt in seinem PayPal Konto nach (www.paypal.com oder per App) findet man dort keinen Zahlungseingang. Denn das Geld wurde nie per PayPal gezahlt!

Hier sind bereits viele ahnungslosen Verkäufer reingefallen und haben den Artikel versandt, da die "Bestätigung der Zahlung" bereits eingegangen war, zumindest augenscheinlich.

Dieser Artikel soll dazu beitragen sowohl die Verkäufer als auch die Käufer im Umgang mit dem Internet zu sensibilisieren. E-Mails lassen sich leicht fälschen, aber zumindest die E-Mail Adresse mit der diese Mail versandt wurde lässt sich in allen Mailprogrammen anzeigen, auch am Smartphone oder Tablet!
Wichtig ist hierbei die verwendete Domain, so versendet z.B PayPal E-Mails mit der Adresse "service@paypal.de" und nicht "paypal@.....
.de". Wichtig hierbei ist immer die Bezeichnung nach dem @ bzw. "at" , da dies die verwendete Domain kennzeichnet.

Generell sollte man mit dem Versand ins Ausland immer etwas vorsichtig sein und die erhaltene Zahlung vorher genau kontrollieren. Natürlich nicht in dem ein vermeintlicher PayPal Link in der E-Mail geöffnet wird!
Am besten gehen Sie in Ihrem Browser direkt auf die Webseite von PayPal (www.paypal.com) oder öffnen Ihr Konto mit der PayPal App auf Ihrem Tablet oder Smartphone.
Denn nur so können Sie weitgehenst sicher sein auf der Orginalen Webseite des Unternehmens zu sein.

Hier liegt nicht nur Betrug vor, auch ein Identitätsdiebstahl ist sehr wahrscheinlich. Denn hier wurde offenbar der Personalausweis einer ahnungslosen Person verwendet um in seinem Namen diesen Betrug zu begehen! Insofern sollte man auch hier bei der Herausgabe seiner persönlichen Daten vorsichtig sein!


Natürlich muss die Geschichte nicht genauso wieder passieren, aber das Vorgehen der Betrüger dürfte ähnlich sein. Sollten Sie Gefühl haben dass etwas nicht in Ordnung ist, hilft es vorher etwas zu "googlen". Oft findet man hier bereits ähnliche Fälle. Sollten Sie bereits betroffen sein oder zumindest bereits solche Kaufangebote erhalten haben sollten Sie diesen Fall bei der örtlichen Polizeidienststelle melden.